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Chancen
Ausbildung am Bau

Einsteigen - Schritt für Schritt

...zur Karriere.
Die 36-monatige Ausbildung ist das Fundament für die Ausbildungsberufe im Baugewerbe. Die dreijährige Lehrzeit wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen, die Voraussetzung für die Meisterprüfung ist.
Die Stufenausbildung der Bauwirtschaft , die für 15 der insgesamt 18 Ausbildungsberufe gilt, ermöglicht bereits nach zwei Jahren die Prüfung als Hochbau-, Ausbau- oder Tiefbaufacharbeiter. Aber erst nach der Gesellenprüfung kann es richtig weitergehen. Entweder Sie besuchen zusätzliche Lehrgänge und qualifizieren sich so zum Vorarbeiter, Werkpolier oder Geprüften Polier. Oder Sie machen nach dreijähriger Gesellentätigkeit Ihren Meister. Denn der Meistertitel ist nicht nur Voraussetzung für den eigenen Betrieb, sondern auch die Lizenz zum Weiterlernen. Wer will, kann jetzt an einer Fachhochschule seinen Bauingenieur machen.

Drei entscheidende Schritte zum Erfolg.
In der Lehre am Bau ergänzen sich Theorie und Praxis perfekt: Das Wissen, das Sie in der Berufsschule erwerben, können Sie im Ausbildungsbetrieb direkt in die Tat umsetzen.
Darüber hinaus erhalten Sie vertiefte Kenntnisse und handwerkliche Fertigkeiten in Ihrem Lehrberuf in unseren überbetrieblichen Ausbildungszentren. Die Zeiträume, in denen Sie sich in der Berufsschule, im Ausbildungszentrum und im Betrieb befinden, differieren in den einzelnen Lehrjahren. Dazu kommen regionale Unterschiede in den jeweiligen Bundesländern. Am besten, Sie erkundigen sich vorher bei Ihrem Ausbildungsbetrieb.

Die Stufenausbildung in der Bauwirtschaft.
Die erste Stufe Ihrer Ausbildung im Baugewerbe dauert 24 Monate. Hier liegt der Schwerpunkt auf der beruflichen Grund- und Fachausbildung. Nach zwei Jahren machen Sie eine Zwischenprüfung oder Sie schließen Ihre Ausbildung mit der Prüfung als Hochbau-, Ausbau- oder Tiefbaufacharbeiter ab.
Die zweite Stufe dauert zwölf Monate. In diesem Jahr qualifizieren Sie sich in dem gewählten Ausbildungsberuf zum Spezialbaufacharbeiter (z.B. Maurer, Zimmerer, Straßenbauer). Die Ausbildung wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen.

Nur nicht auf der Stelle treten.
Drei Jahre und dann hat man ausgelernt? Wer so denkt, ist nicht richtig beim Bau. Denn auch nach der Ausbildung sollten Sie am Ball bleiben. Durch interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen stellen Sie sicher, dass Sie immer auf dem neuesten Stand der Technik sind. Bleiben Sie in Bewegung. Denn nur so kommen Sie weiter.

Aufsteigen

Facharbeiter am Bau sind Mangelware und deshalb ganz besonders gefragt. Der Bedarf wächst Jahr für Jahr, und der talentierte Jung-Handwerker turnt auf der Karriereleiter ganz schön flott nach oben. Das Führungspersonal scheidet immer früher aus und macht Platz für den Nachwuchs, der dann ganz schnell was zu sagen hat.

Schon im 3. Jahr gibt´s rund 1.000.- Euro monatlich - ein Spitzensatz für Auszubildende

Auch nach der Ausbildung können sich die Verdienstchancen für Facharbeiter am Bau sehen lassen. Zum Grundlohn kommen noch weitere "Finanzspritzen", wie 13. Monatseinkommen, Urlaubsgeld, zusätzliche Altersversorgung, Erschwerniszulagen sowie steuerfreies Fahr- und Verpflegungsgeld. Und bei 30 Tagen Urlaub im Jahr kann man sich prima erholen.

Karriere angesagt
Nach der Ausbildung stehen den Spezial-Baufacharbeitern alle Türen offen. Schritt für Schritt können sie sich ganz nach oben arbeiten. Die Aus- und Fortbildungsstätten des Bayerischen Baugewerbes bieten interessante Möglichkeiten an. Polier, Meister, Techniker, Ingenieur oder Bauunternehmer - jede Menge Karrierechancen erwarten den Profi am Bau.

 

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